Rhythmische Massage: Krankenkasse muss Kosten nicht erstatten
06-FEB-12
Gesetzliche Krankenkassen müssen die Kosten für die in der anthroposophischen Medizin angewandten rhythmischen Massage nicht tragen. Dies stellt das Landessozialgericht (LSG) Hessen klar. Auch Heilmittel der sich von der Schulmedizin unterscheidenden «besonderen Therapierichtungen» – wie der anthroposophischen Medizin – seien nur bei positiver Bewertung durch den Gemeinsamen Bundesausschuss von den gesetzlichen Krankenkassen zu leisten. Mit der rhythmischen Massage habe sich der Bundesausschuss bislang jedoch nicht befasst, sodass sie von den gesetzlichen Krankenkassen nicht zu leisten sei... weiter
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Generelle Altersgrenze für Sachverständige: Wegen Altersdiskriminierung unzulässig
03-FEB-12
Eine Industrie- und Handelskammer (IHK) darf in ihrer Satzung keine generelle Höchstaltersgrenze für alle öffentlich bestellten und vereidigten Sachverständigen festsetzen. Dies hat das Bundesverwaltungsgericht (BVerwG) entschieden. Eine generelle Altersgrenze stelle eine nach dem Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG) unzulässige Benachteiligung wegen des Alters dar und sei deshalb unwirksam... weiter
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Heizkosten: Vermieter darf nicht nach Abflussprinzip abrechnen
02-FEB-12
Eine Heizkostenabrechnung nach dem so genannten Abflussprinzip entspricht nicht den Anforderungen der Heizkostenverordnung (HeizkostenV), die eine verbrauchsabhängige Heizkostenabrechnung durch den Vermieter vorsieht. Der Vermieter darf also nicht lediglich seine im Abrechnungszeitraum geleisteten Zahlungen an das Energieversorgungsunternehmen als entstandene Kosten berücksichtigen. Dies stellt der Bundesgerichtshof (BGH) klar... weiter
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Unfallversicherung: Eine Bandscheibe springt nicht einfach so heraus
Zieht sich ein Arbeitnehmer beim Verladen einer Waschmaschine auf einen Lastwagen einen Bandscheibenvorfall zu und beantragt er, dies als Arbeitsunfall anzuerkennen, so kann die Berufsgenossenschaft dies ablehnen, weil kein „plötzlich von außen auf den Körper einwirkendes Ereignis“ vorliege. Das sei jedoch Voraussetzung für die Anerkennung eines Arbeitsunfalls. Eine Bandscheibenverletzung könne nur dann als „Unfall“ anerkannt werden, wenn begleitende Verletzungen in den betroffenen Segmenten vorlägen (was hier nicht der Fall war). Deswegen sei davon auszugehen, dass die Bandscheibe bereits geschädigt war, als die Waschmaschine verladen wurde. Es fehle der Ursachenzusammenhang „zwischen Handlung und körperlichem Schaden“. (SG Karlsruhe, S 4 U 2813/09)
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Rechtsratgeber 'eBay & Recht' erschienen
Unter dem kurzen und prägnanten Titel "eBay & Recht" ist ein neuer Rechtsratgeber für Mitglieder des weltweiten Online-Marktplatzes eBay erschienen...weiter
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Mandantenbrief: Mandate gewinnen, Mandanten binden
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Formularmäßige Vertragsstrafenabreden im Arbeitsvertrag zulässig
Vertragsstrafenabreden im Arbeitsrecht sind generell zulässig. Benachteiligen die Vertragsstrafenversprechen den Arbeitnehmer aber entgegen den Geboten von Treu und Glauben unangemessen, sind sie unwirksam. Der Arbeitnehmer muss in diesen Fällen die Vertragsstrafen nicht zahlen...weiter
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Fristen beachten bei Invaliditätsentschädigungen
Nach einem Unfall sind für die Geltendmachung einer Invaliditätsentschädigung mitunter bestimmte Fristen zu beachten, bei deren Nichteinhaltung die Versicherung gegebenenfalls Zahlungen verweigern kann...weiter
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Zur Haftung eines Hundehalters ohne klare Beweise
Zur Haftung eines Hundehalters wegen nicht klar nachgewiesener Tötung eines Rehbocks...weiter
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Vor Öffnen einer Druckerpatrone ist auf die Verpackung zu achten
Wird die Verpackung einer gekauften Druckerpatrone zum Einsetzen der Patrone geöffnet und erst dann festgestellt, dass es sich um eine Farbpatrone statt einer schwarzen Patrone handelt, ist für die Verschlechterung Wertersatz zu leisten, da die Verpackung in der Regel optisch und schriftlich eindeutig ist...weiter
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Wettbüro in Rheinland-Pfalz ohne Genehmigung: Untersagung
Ein Wettbüro in Rheinland-Pfalz, das Oddset-Sportwetten vermittelt, muss zunächst eine Genehmigung beantragen. Das gilt selbst dann, wenn es Sportwetten an einen Sportwettenveranstalter vermittelt, der in einem anderen Bundesland eine Erlaubnis hat...weiter
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Keine Prostitution im Wohngebiet
Auch nach Inkrafttreten des neuen Prostitutionsgesetzes ist die gewerbsmäßige Ausübung der Prostitution in Wohngebieten unzulässig...weiter
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Haftung des Betreibers einer Plattform für Online-Auktionen bei Markenrechtsverletzungen
Der Betreiber einer Plattform für sog. Online-Auktionen kann auf Unterlassung in Anspruch genommen werden, wenn Anbieter auf dieser Plattform gefälschte Markenprodukte anbieten...weiter
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Telefonkunde muss Rechnung für widerrechtlichen Dialerkosten nicht zahlen
Als Telefonkunde ist man dem Netzbetreiber gegenüber dann nicht zur Zahlung erhöhter Verbindungsentgelte zu einer 0190- oder 0900-Mehrwertdienstenummer verpflichtet, wenn...weiter
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Kündigung eines Betriebsratsmitglieds wegen Privattelefonaten
Unerlaubt und heimlich auf Kosten des Arbeitgebers geführte Privattelefonate können eine außerordentliche Kündigung rechtfertigen...weiter
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